7. April 2026

„Winterfreuden für Mensch und Hund: Gemeinsam die kalte Jahreszeit erleben“

Im Schnee herumtollen und stöbern, wilde Rennen durch die weiche, weiße Pracht – das ist der Winter für Hund und Halter! Erschöpft, aber glücklich kehren wir nach einem aufregenden Tag nach Hause zurück. Die kalte Jahreszeit bietet unzählige Möglichkeiten für Spaß und Abenteuer. Deshalb habe ich einige Tipps und Anregungen zusammengestellt, damit der Winter zu einem unvergesslichen Erlebnis für euch beide wird.

Gut gerüstet gegen Kälte und Dunkelheit

Da es im Winter schneller dunkel wird, ist es ratsam, sowohl Mensch als auch Hund mit Reflexionsmarkierungen auszustatten. So werdet Ihr im Dunkeln besser gesehen und seid sicherer unterwegs. Wenn die Temperaturen stark unter den Gefrierpunkt sinken, ist es wichtig, dass Zwei- und Vierbeiner in Bewegung bleiben, um nicht zu frieren. Die Länge der Spaziergänge sollte dabei an die Bedürfnisse Deines Hundes angepasst werden. Während Rassen wie Huskys oder Samojeden den Winter lieben, gibt es auch Hunde, die mit der Kälte weniger gut zurechtkommen. Besonders Rassen mit kurzem Fell und wenig Unterwolle kühlen schneller aus und frieren eher. Auch ältere oder kranke Hunde sowie solche, die zuvor in wärmeren Regionen lebten, können im Winter Schwierigkeiten haben.

Wenn Dein Hund während der Gassirunden anfängt zu zittern, sich verkrampft oder den Schwanz einzieht, ist das ein Zeichen dafür, dass ihm kalt ist. Scheue Dich nicht, ihm einen Hundemantel anzuziehen. Ideal ist ein Mantel, der wärmt, vor Nässe schützt und gleichzeitig ausreichend Bewegungsfreiheit bietet – am besten aus atmungsaktivem Material. Gesunde und gut genährte Hunde mit dickem Fell haben in der Regel keine Probleme mit Schnee, Eis und Wind.

Nach dem Spaziergang solltest Du Deinen Vierbeiner gründlich abtrocknen und ihm einen gemütlichen Platz zum Ausruhen bieten – sei es ein Hundebett, eine Decke oder ein Schlafsack. Kaum zuhause angekommen zieht es viele Hunde an die Heizung oder in die Nähe des Kamins oder Holzofens. Achte darauf, dass diese Feuerstellen stets gesichert sind und dein Hund nur unter Aufsicht dort Platz nehmen kann. Viele Hunde genießen die Wärme sehr, doch sie kann sie auch empfindlicher gegenüber der Kälte vor der Haustür machen.

Futter im Winter – es darf etwas gehaltvoller sein

Wenn es draußen kalt ist, verbraucht Dein Hund mehr Energie, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Wer im Winter aktiv ist, viel unterwegs und spielt, kann daher die Futtermenge für seinen Vierbeiner erhöhen. Dabei ist es wichtig, auf hochwertiges Futter zu achten, das alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine liefert. Besonders wichtig sind im Winter beispielsweise Vitamin B, Biotin, Zink und Eiweiß. Diese sind in den meisten Futtersorten ausreichend vorhanden.

Apropos Futter: Viele Hunde schnüffeln nicht nur gerne im Schnee, sondern fressen ihn auch mit Begeisterung. Solange es sich um kleine Mengen handelt, ist das in der Regel unbedenklich. Allerdings können Schneefresser schnell eine Gastritis oder Magenschleimhautentzündung entwickeln. In einigen Fällen kann sogar eine Mandelentzündung durch den Verzehr von verunreinigtem Schnee ausgelöst werden. Ein weiteres Problem beim Schneefressen ist, dass Halter oft nicht sehen können, was ihr Hund sonst noch aufnimmt.

Typische Symptome für Magenprobleme sind Bauchschmerzen, laute Geräusche aus dem Bauchraum, Husten, Würgen sowie Erbrechen und Durchfall. In solchen Fällen sollte Schonkost gefüttert werden und ein Besuch beim Tierarzt erfolgen, um den Vierbeiner schnell wieder fit zu machen.

Fell- und Pfotenpflege nicht vergessen

Im Winter ist es besonders wichtig, auf die Fellpflege Deines Hundes zu achten. Längere Haare zwischen den Zehen und Ballen können bei Eis und Schnee stören, da sich dort unangenehme Klümpchen bilden, die das Laufen erschweren. Manche Hunde weigern sich sogar, einen Schritt zu machen, wenn sie damit konfrontiert werden. Daher empfiehlt es sich, diese Haare mit einer abgerundeten Schere zu kürzen.

Zusätzlich ist es ratsam, Deinen Vierbeiner während des Winterfellwechsels regelmäßig zu bürsten, um überflüssige Haare zu entfernen. Der Pflegebedarf variiert je nach Rasse, doch regelmäßiges Bürsten kann auch eine angenehme Massage sein und die Durchblutung der Haut fördern.

Ein weiterer Nachteil des Winters ist die Belastung für empfindliche Hundepfoten. Kälte und Nässe in Kombination mit Streusalz können die Ballen angreifen, die Haut spröde machen und sogar Entzündungen verursachen. Daher solltest du nach jedem Spaziergang die Pfoten deines Hundes gründlich untersuchen – einschließlich der Zwischenräume. Mit klarem Wasser kannst du Schmutz und Salz entfernen und verhindern, dass dein Hund sich die Pfoten selbst sauber leckt.

Wenn dein Hund Schwierigkeiten hat oder Verletzungen hat, sind Hundeschuhe eine gute Alternative.

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