7. April 2026
Rezepte für Hundekekse (auch ohne Getreide und vegane)
Welche Zutaten eignen sich zum Hundekekse selber machen?
Erlaubt ist, was schmeckt – und was gesund ist. Dies bedeutet, dass für Hundekekse all
jene Zutaten verwendet werden dürfen, die der Vierbeiner mag, und vor allem verträgt.
Liegen Allergien, Nahrungsunverträglichkeiten oder sonstige gesundheitliche
Einschränkungen vor, sollte die Zutatenliste zum Hundekekse selber machen zunächst
mit dem Tierarzt besprochen werden. Ansonsten können folgende Zutaten verarbeitet
werden:
- Eier
- Fleisch
- Fisch
- Gemüse (Ausnahmen siehe unten)
- Getreide
- Mehl
- Milch
- Nüsse
- Obst (Ausnahmen siehe unten)
Und welche eher nicht?
Es gibt einige Komponente, die grundsätzlich nicht auf den Speiseplan von Hunden
gehören, da sie toxisch wirken. Der Verzehr kann zu Erbrechen, Durchfall sowie
Schleimhautentzündungen führen. Demzufolge haben diese Zutaten nichts in den
Näpfen oder Keksen von Hunden zu suchen:
- Auberginen
- Avocado
- Gewürze
- Knoblauch
- Rosinen
- Schokolade
- Tomaten
- Weintrauben
- Zucker
- Zwiebeln
So lagere ich selbstgebackene Hundekekse richtig
Nach Beendigung des Backvorgangs sollten die Plätzchen noch im Backofen verbleiben,
wobei die Ofentür etwas geönet sein sollte. So können die Hundekekse noch gut
nachtrocknen. Dies ist sinnvoll, da sie umso länger haltbar sind, je trockener sie sind.
Wenn in den Hundekeksen Fleisch enthalten ist, so müssen sie zwingend im
Kühlschrank gelagert werden. Sind die Snacks jedoch fleischlos oder handelt es sich
dabei um Vollkornprodukte, so kommen sie in einen Pappkarton, eine Blechdose oder
ein anderes, nicht luftdichtes Gefäß an einen kühlen Ort. Keinesfalls dürfen sie
luftdicht gelagert werden, da dies zu Schimmelbildung führt.
Haltbarkeit
Wie lange selbstgebackene Hundekekse haltbar sind, hängt von den verwendeten
Zutaten ab:
- Fleisch-Snacks sollten nur wenige Tage aufbewahrt werden
- Leckerlis ohne Fleisch sowie Vollkornsnacks halten sich zwei bis drei Wochen
- Im Tiefkühlschrank können die Hundekekse mehrere Monate lang lagern,
allerdings kann dies zu Lasten des Geschmackes gehen
Leberwurst-Kekse
Der Klassiker schlechthin sind Leckerlis mit Leberwurst:
- 500 g Haferflocken (grob oder fein oder gemischt)
- 300 g Hüttenkäse
- 250 g Leberwurst (grob oder fein)
- 100 ml Olivenöl oder Sonnenblumenöl
- 1 Ei
Sämtliche Zutaten miteinander verkneten, bis ein fester Teig entstanden ist. Dieser wird
zunächst für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt, danach 1 cm dick ausgerollt. Mit
Plätzchenausstechern werden nun die Hundekekse in gewünschten Formen und Größen
ausgestochen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Das Blech in
den nicht vorgeheizten Backofen schieben. Bei 200° C die Plätzchen etwa 30 Minuten
backen. Nach 25 Minuten Bräunungsgrad kontrollieren, da diese Zeit bei kleinen Keksen
häufig schon ausreichend ist.
Karotten-Kekse
- 4 Karotten
- 50 ml Olivenöl oder Rapsöl
- 160 g Vollkornmehl
- 40 ml Wasser
Karotten fein raspeln und mit den anderen Zutaten vermischen. Asus dem Teig Kugeln
oder Stäbchen formen und diese auf ein Backblech mit Backpapier legen. Bei 180° C 20-
25 Minuten backen.
Kräuter-Kekse
Leckere, gesunde Hundekekse kann man mit verschiedenen Kräutern selber machen –
hierbei kommt es auf den individuellen Geschmack des Vierbeiners an.
- Eine Döse pürierte oder stückige Tomaten
- 2 Esslöel getrocknete Kräuter
- Zwei Esslöel Olivenöl
- Haferflocken
Die Zutaten werden so miteinander vermischt, dass ein fester Teig entsteht. Wie viele
Haferflocken benötigt werden, lässt sich nicht pauschal sagen. Aus dem Teig werden
Kekse in der gewünschten Form hergestellt. Diese kommen auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech für etwa 45 Minuten bei 100° C (Umluft) in den Backofen.
Anschließend dort bei geöneter Backofentür auskühlen lassen.
Getreidefreie-Kekse
Reisplätzchen sind eine wunderbare Alternative für all jene Vierbeiner, die sich
glutenfrei oder -arm ernähren sollen:
- 200 g Reismehl
- 100 ml Wasser
- 50 g gehackte oder gemahlene Nüsse
- 1 Ei
- Jeweils ein Esslöffel Honig und Olivenöl
Sämtliche Zutaten miteinander vermischen, bis ein glatter, fester Teig entstanden ist.
Diesen ausrollen und mit Förmchen Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech geben. Bei 170° C (Umluft) etwa 20 Minuten backen.
Käselcracker
Manche Hunde lieben Käse; sie werden dahinschmelzen, wenn ihnen selbstgebackene
Käsecracker angeboten werden.
- 100 g Hüttenkäse
- 100 g geriebener Käse
- 200 g Mehl
- 1 Ei
- 50 g Knäckebrot
- 1 Esslöffel Öl
Knäckebrot zunächst zerbröseln, danach sämtliche Zutaten zusammen in einer
Schüssel vermischen. Ist dies geschehen, wird der Teig zu kleinen Kugeln oder
Stäbchen geformt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Bei 180°
C müssen die Käsecracker 25 Minuten backen.
Vegane-Kekse
- 1 Banane
- Ein Esslöel Chiasamen
- 3 Esslöel kaltes Wasser
- 1 Esslöel Olivenöl
- 100 g Vollkornmehl
Chiasamen in dem Wasser aufquellen lassen. Karotte reiben, Banane zerdrücken und
sämtliche Zutaten gut vermischen. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, muss noch etwas
Mehl hinzugefügt werden. Danach werden die Plätzchen ausgestochen, auf ein mit
Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben und bei 180° C 20-25 Minuten gebacken.
