7. April 2026
„Herbstliche Abenteuer mit dem Hund – Eine stürmische Freundschaft“
Ah, der Herbst. Diese Jahreszeit ist die einzige, die ich gerne anhalten würde. Wenn alles gut läuft – mit buntem Laub, klarem blauen Himmel, angenehmen 16 Grad und Sonnenschein – könnte der Herbst für mich gerne den ganzen Winter überdauern.
Im Herbst muss kein Hund vor der Hitze in der kühlsten Ecke Zuflucht suchen. Auch muss keine wasserscheue Fellnase überredet werden, ins Wasser zu springen. In dieser Zeit werden wir alle ein wenig gemütlicher und können die Natur, das farbenfrohe Laub auf Wiesen und Wegen sowie die milde Luft intensiver genießen. Für Hundebesitzer bedeutet das jedoch nicht, dass man sich zurücklehnen kann. Herbst und Hund bringen ganz bestimmte Verpflichtungen mit sich.
Tipps zum Fellwechsel im Herbst
Unsere vierbeinigen Begleiter bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor, was bedeutet, dass sie von ihrem Sommerfell auf das Winterfell umstellen. Dieser Fellwechsel erfordert viel Energie, weshalb Dein Hund zusätzliche Nährstoffe, insbesondere Eiweiß, benötigen. Um dabei zu helfen, könnt Ihr proteinreiches Futter geben und die Mahlzeiten mit Hüttenkäse oder Quark sowie regelmäßig frischem, magerem Fleisch, das reich an Eiweiß ist ergänzen.
Um den Fellwechsel zu unterstützen, bürste Deinen Hundre gelmäßig und kontrolliere dabei auch seine Pfoten, um sie optimal auf den Winter vorzubereiten. Das Fell zwischen den Ballen kürzen, damit sich keine kleinen Steinchen in den empfindlichen Pfoten festsetzen können. Auch die Herbstgrasmilbe hat es gerne auf die zarte Haut zwischen den Zehen abgesehen; orangefarbene Pünktchen deuten auf ihre Larven hin. In solchen Fällen heißt es schnell zum Tierarzt mit meinem Liebling.
Die Herbstzeit ist nach wie vor Zeckenzeit, und die herabfallenden Blätter bieten diesen Krabbelmonstern leider ideale Bedingungen. Daher muss auch der Floh- und Zeckenschutz rechtzeitig aufgetragen werden, bevor Dein Hund, vielelicht ein Blätterjäger, durch das Laub tobt.
Manchmal ist es jedoch weniger Dein Hund, der durch die Landschaft flitzt, sondern ein unangenehmer Herbststurm. Wenn der Wind zu heftig weht, sollten lange Spaziergänge mit empfindlichen Hunden vermieden werden – das macht schließlich auch uns Menschen keinen Spaß! Hundeaugen reagieren sehr sensibel auf starken Wind, und Hunde mit stehenden Ohren laufen Gefahr, sich bei zu viel Wind eine Infektion einzufangen. Daher dann eventuell lieber mehrmals kurz nach draußen als einmal lange zu gehen.
Hunde in der Dunkelheit schützen
Ein weiterer wichtiger Hinweis für Hunde im Herbst: Die Tage werden kürzer – es wird spät hell und früh dunkel. Denkt daran, das Licht am Hund zu aktivieren! Hundehalsbänder mit Reflektoren, Leuchtwesten oder Leuchthalsbänder sorgen dafür, dass Euer vierbeiniger Freund in der Dunkelheit besser von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern wahrgenommen wird. Zudem erleichtern es Dir, Deinen Hund in der Dämmerung und bei Dunkelheit schneller zu finden.
